Monthly Archives: Januar 2016

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Zur Person

Category : Allgemein

Ich bin 1960 geboren und lebe heute mit meiner Familie in Wien. In meiner
Funktion als Psychotherapeutin ist es mir wichtig, mit verschiedenen Institutionen
und Berufsgruppen interdisziplinär zusammenzuarbeiten.

Seit 2009 bin ich für die Landesorganisation Wien der Vereinigung österreichischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (VÖPP) verantwortlich.
Darüber hinaus leite ich seit 2009 das Weiterbildungscurriculum für psychotherapeutische Gutachterinnen und Gutachter im Rahmen der VÖPP-Akademie.

Seit 2011 bin ich als Gerichtsgutachterin für das Fachgebiet Psychotherapie 12.01 tätig.

 

AUSBILDUNG

  • Studium der Biologie an der Formal- und Naturwissenschaftlichen
    Fakultät der Universität Wien
  • Psychotherapieausbildung – Personenzentrierte Psychotherapie bei
    der APG, Wien
  • Weiterbildung Transkulturelle Positive Psychotherapie bei Prof. Peseschkian, Wiesbaden
  • Weiterbildung zur psychotherapeutischen Gutachterin
  • Weiterbildung zur Imago-Paartherapeutin
  • Diplom in Chronopsychologie und Chrono-Medizin –
    Herzraten-Variabilitätsmessungen

 

BERUFLICHE TÄTIGKEITEN

  • Allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Sachverständige für das Fachgebiet 12.01 Psychotherapie – insbesondere für den Drogen- und Suchtbereich sowie für die genetische Beratung im Rahmen des Gentechnikgesetzes seit 2011
  • VÖPP Landesleitung Wien
  • Leiterin des VÖPP Weiterbildungscurriculums für psychotherapeutische Gutachterinnen und Gutachter
  • Psychotherapeutische Gutachterin seit 2009
  • 1. und 2. Weltkongress für Psychotherapie in Wien als Koordinatorin des Symposions „Gentechnologie – Fortpflanzungsmedizin – Psychotherapie“, 1996 und 1999

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Gutachten

Category : Allgemein

ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZU GUTACHTEN

Psychotherapeutische Gutachten können einerseits durch ein Gericht und andererseits durch Privatpersonen an psychotherapeutische Gerichts- bzw. Sachverständige in Auftrag gegeben werden. Psychotherapeutische Gerichts- und Privatgutachten dienen zur Beurteilung von Fragestellungen im Straf-, Zivil-, Arbeits- und Sozialrecht, welche im Kontext von psychotherapierelevanten Aspekten stehen und eine Grundlage für Entscheidungsfindungsprozesse darstellen.

Für die Erstellung von Gerichtsgutachten ist neben einer besonderen Qualifizierung und speziellen Sachkenntnissen die Ablegung einer Prüfung für allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Sachverständige erforderlich. Sowohl Gerichts- als auch Privatgutachten müssen auf Basis der Neutralität, Objektivität und Unabhängigkeit sowie auf Basis einer besonderen Fachkenntnis auf dem jeweiligen Teilgebiet der Begutachtungsfrage erstellt werden.

 

SPEZIELLE PSYCHOTHERAPEUTISCHE GESICHTSPUNKTE

In einem psychotherapeutischen Gutachten werden psychopathologische Sachverhalte und störungsspezifische psychotherapeutische Diagnostik der zu befundenen Person sowie die klinische Bedeutsamkeit und Krankheits-
wertigkeit dieser erhoben und dargestellt. Weitere Aspekte in der Diagnostik beziehen sich auf den Beziehungs- und Bindungsbereich sowie auf die Entwicklungs- und Familiendiagnostik, die Einschätzung von Gefährdungen und Gefährdungspotenzialen sowie auf die Gefährlichkeitsprognosen. Die Diagnostik des Schweregrads, die Prognosestellung, die Indikationsexploration sowie die Empfehlung von Maßnahmen ergänzen die psychotherapeutische Diagnostik im Bereich der Persönlichkeit bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Im Gutachten werden soziale, psychische und physische Faktoren berücksichtigt.

Der Leidenszustand der zu begutachtenden Person soll möglichst differenziert beschrieben und abgebildet werden. Die Innensicht des Klienten soll verbalisiert sowie die Reflexionsfähigkeit und Introspektionsfähigkeit untersucht werden. Erhoben werden auch die Bewältigungs- und Abwehrmechanismen einer Person sowie deren Beziehungserfahrungen und Beziehungsgestaltung. Grundsätzlich sind sowohl bewusste als auch unbewusste psychische Prozesse Inhalt der Befundung.

Weiters sind Krisenhaftigkeit und aktueller Leidenszustand Bereiche der Begutachtung, wobei diesbezüglich die individuellen Bewältigungskapazitäten des Klienten mitberücksichtigt werden. Die psychosoziale Befindlichkeit einer Person wird untersucht und deren Adaptionsfähigkeit bzw. Bewältigungskompetenz in Bezug auf herrschende Lebensverhältnisse.

Generell werden die Therapiemotivation und die Therapieeignung sowie die Indikation zu einer Psychotherapie mit dem Ziel erhoben, prognostische Überlegungen über einen Therapieerfolg einschließlich der Risikoprognostik zum Therapieverlauf zu evaluieren.

 

PSYCHOTHERAPEUTISCHE GUTACHTEN IM DROGEN- UND SUCHTBEREICH SOWIE ZU GENETISCHEN BERATUNGEN / HUMANGENETIK

  • Gutachten zu den Voraussetzungen und Erfolgsaussichten einer Therapie gem. § 39 SMG, d. h. zur Frage, ob eine Therapie nicht offensichtlich aussichtslos ist (Therapie statt Strafe).
  • Die weiteren Fragestellungen beinhalten die Abklärung, ob die Therapieeignung und Therapiemotivation als ausreichend einzustufen ist, sowie die Erhebung der möglichen Risikoparameter für die Wahrscheinlichkeit eines Therapieabbruchs und die Empfehlung einer geeigneten Therapie in anerkannten Drogen- und Suchtberatungsstellen – Einrichtungen gem. § 15 SMG –, die die Durchführung der gesundheitsbezogenen Maßnahmen anbieten.
  • Gutachten zur psychotherapeutisch-diagnostischen Abklärung im Rahmen der humangenetischen Untersuchung mittels Genanalyse, ob der Klient/die Klientin für die Befundübermittlung als psychisch gefestigt eingeschätzt werden kann und ob der Klient/die Klientin über die Tragweite der Aussage eines Untersuchungsergebnisses ausreichend informiert ist, einschließlich der Kenntnis hinsichtlich des Rechts auf Nichtwissen. Als Beispiel für solche humangenetischen Untersuchungen sind schwere Erberkrankungen wie Chorea Huntington zu nennen, bei der es derzeit noch keine medizinische Heilung gibt.

 

PSYCHOTHERAPEUTISCHE GUTACHTEN IM BEREICH ARBEITSFÄHIGKEIT/MOBBING/BURN OUT – FÜR DAS ARBEITS- UND SOZIALGERICHT

  • Fragen im Bereich Arbeitsfähigkeit/Berufsunfähigkeit im Falle psychischer Erkrankungen; Erfolgschancen bezüglich Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit -> diesbezügliche Prognostik.
  • Fragen zur Gewährung von Zusatzpensionen bei psychischen Erkrankungen, deren Ursachen während der Dienstausübung anzunehmen sind (z. B. Traumafolgestörungen).
  • Fragen im Bereich Burn out, Mobbing und allgemeinen Anpassungs- und Belastungsstörungen.
  • Fragen im Bereich traumatischer Erfahrungen und posttraumatischer Belastungsstörungen im Zuge der Berufsausübung.
  • Fragen im Bereich Indikation zur Psychotherapie bzw. generelle psychotherapeutische Fragestellungen Psychotherapiefähigkeit – laufende Psychotherapie – Evaluierung des Erfolges der bisher durchgeführten Psychotherapie – Behandlungsmotivation.

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Leistungsangebote

Category : Allgemein

SCHWERPUNKTE

  • Psychosen, Depressionen
  • Sucht- und Abhängigkeitsprobleme
  • Angststörungen, Panikattacken
  • Belastungs- und Anpassungsstörungen (Burn-out)
  • Frauenspezifische Fragestellungen
  • Psychotherapeutische Begleitung bei prädiktiven
    genetischen Testungen im Kontext von Erberkrankungen
  • Begleitung in Berufs-und Lebenskrisen
  • Persönlichkeitsentwicklung
  • Psychotherapeutische Gutachten für Fragen im
    Suchtbereich, Arbeitsfähigkeit und in der Humangenetik
  • Supervision
  • Imago-Paartherapie

 

DER PERSONENZENTRIERTE ANSATZ ALS PSYCHOTHERAPIEMETHODE

Der Personenzentrierte Ansatz nach Carl Rogers (Vereinigung
Rogerianischer Psychotherapie
) stellt den Menschen in den
Mittelpunkt und vertraut auf seine Fähigkeiten. Es ist ein Ansatz, der durch die „psychotherapeutische Beziehung“ Hilfe anbietet und durch die drei Grundpfeiler Einfühlendes Verstehen, Unbedingte Wertschätzung und Echtheit gekennzeichnet ist. Der Personenzentrierte Ansatz ist eine gesetzlich anerkannte psychotherapeutische Methode in Österreich.

POSITIVE PSYCHOTHERAPIE

Die Positive Psychotherapie wurde von Professor Dr. Nossrat Peseschkian (1933 im Iran geboren) entwickelt. Zentrale Bestandteile der Positiven Psychotherapie sind das transkulturelle Verständnis und der positive Aspekt innerhalb der Begegnung von unterschiedlichen Kulturen. Die Positive Psychotherapie stützt sich auf ein positives Menschenbild und ist humanistisch orientiert, sie reflektiert zugleich psychodynamische/tiefenpsychologische Elemente aus der Psychoanalyse. Die Positive Psychotherapie basiert auf drei Säulen: dem positiven Ansatz (dem positiven Menschenbild) unter transkulturellem Gesichtspunkt, dem inhaltlichen Ansatz (Konfliktdynamik und Konfliktinhalt) und dem fünfstufigen Vorgehen im Rahmen der Therapie und Selbsthilfe. Sie eignet sich vor allem zur Mobilisierung der Ressourcen und für einen Perspektivenwechsel durch den Einsatz von Spruchweisheiten, orientalischen Geschichten und durch den transkulturellen Vergleich.

IMAGO-PAARTHERAPIE

Die Imago-Paartherapie wurde von Harville Hendrix entwickelt und kommt aus den USA. Diese Therapieform kann mittels einer eigenen Dialogtechnik helfen, Beziehungskrisen und Paarprobleme zu bewältigen. Imago leitet sich vom Lateinischen ab und bedeutet das „innere Bild“, welches sich in der Kindheit durch Bezugspersonen entwickelt hat. Davon abgeleitet sucht sich jeder Partner/jede Partnerin unbewusst jenen Partner aus, der die positiven und negativen Eigenschaften ähnlich jenen der Eltern widerspiegelt. Diese Person hat somit auch die Voraussetzungen, die in der Kindheit erlittenen Verletzungen des anderen/der anderen zu heilen. Durch die Imago-Paartherapie wird ein Heilungsprozess eingeleitet mit dem Ziel, das Paar wieder in Verbindung zu bringen.

VERSCHWIEGENHEITSVERPFLICHTUNG

Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht, d. h. alles, was Sie Ihrer/Ihrem Psychotherapeutin/Psychotherapeuten als Patient/in freiwillig während einer Sitzung anvertrauen, bleibt vertraulich.

SETTING

Einzel- und Paartherapie

KOSTEN

Psychotherapie auf Krankenschein mit voller Kostenübernahme ist bei freien Plätzen möglich (Kassenvertrag mit allen Kassen). Ab September 2018 gewähren Gebietskrankenkassen und die SVA auf Antrag einen Kostenzuschuss in der Höhe von € 28,-  für eine Therapie-Einheit von 50 Minuten.
Telefonische Terminvereinbarung.

ZIELGRUPPE

Erwachsene

FREMDSPRACHE

Englisch